by Greenpeace and friends

Bei endgültiger Betrachtung zeigt sich, dass das Grundlegendste, das wir gemeinsam haben, dieser eine, kleine Planet ist. Wir atmen die gleiche Luft, und wir alle wertschätzen die Zukunft unserer Kinder

J.F. Kennedy, Präsident der USA 1961- 1963

Nur eine Welt für alle



Nero konnte zwar Rom niederbrennen, doch die Macht des Kaisers war räumlich begrenzt. Schon im nahen Athen war sein Tun ohne große Wirkung, im fernen China war er völlig irre­levant. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts sind Menschen durch die Atombombe so mächtig geworden, dass sie die Erde als Ganzes verändern, und das Meiste, das darauf lebt vernichten könnten.

Seit wenigen Jahren verstehen wir, dass auch die schleichende Vergiftung der Umwelt, die Gentechnik und die Biowaffen, das Ozonloch und die globale Erwärmung die Erde als Ganzes bedrohen. Dazu kommen die Übernutzung und Zerstörung wertvoller Ökosysteme, die eine rasant schwindende Biodiversität zur Folge haben.

Die Größe der Erde täuscht: Der Platz auf unserem Planeten ist begrenzt, ebenso wie ihre Fähigkeit die Fehler der Menschheit zu kompensieren. Kein Gast einer Raumstation käme auf die Idee dort hemmungslos seine persönlichen Bedürfnisse auszuleben und z. B. ein Lagerfeuer zu entfachen. Es wäre unwahrscheinlich, dass er keine Rücksicht darauf nähme was andere Astronauten dazu sagten oder ob sein Feuer die Sauerstoff-Vorräte der Raumstation gefährdete. Auch unser Planet ist eine Art Raumstation, wenn auch eine viel größere und komplexere.

Jede/r Einzelne von uns ist gegenüber der Natur heute mächtiger als Nero, kann mit seinem Fuß am Gaspedal, mit seinem Müll, mit seinem Konsum der Erde mehr schaden, als der Kaiser von Rom es je vermochte. 

Die Welt  ist längst nicht mehr die unerschöpfliche Wildnis, die es zu erobern gilt. Wir haben uns die Erde untertan gemacht, mehr als uns guttut. Und dabei vergessen, dass wir nur eine haben: Eine für alle.

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Eine Welt für alle
Ein neues Bild der Welt
Artenvielfalt
Anders sehen
Die Erde lebt

Biodiversität


Die Vielfalt der Arten und ihrer Lebensräume ist kein ästhetisches Anliegen. Biodiversität ist die Basis des Überlebens auf dem Planeten Erde. Es ist das unendlich fein gewobene Netz des Lebens, das unseren Planeten von den anderen leblosen Gas- und Steintrümmern unterscheidet, die genau wie unser Planet durch das Weltall schießen.

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