by Greenpeace and friends

Im Erkennen  bin ich Pessimist. Im Handeln dagegen Optimist.

Albert Schweitzer

Footprint und Gerechtigkeit



Wenn die Erde bereits mit dem ver­schwen­de­rischen Leben von einem Viertel der Mensch­heit überlastet ist, wo bleiben da die Chancen der anderen drei Viertel der Menschheit?

Solange wir die Flächen der Erde nicht gerechter aufteilen, lauft die Entwicklung darauf hinaus, dass die armen Dreiviertel nie genug haben werden. Natürlich gibt es auch andere Antworten als gerechteres Teilen.

Für immer wachsen scheidet allerdings aus. Aber es bleibt die Möglichkeit das Ungleichgewicht zu verteidigen. Allerdings hat noch kein Fürst und kein König auf Dauer seinen Wohlstand durch Erhöhen der Burgmauern verteidigen können. Und doch wird gerade das probiert. Ob neue Zäune im Süden Europas, ob strengere Einwanderungsbestimmungen oder Star-Wars Ambitionen der Amerikaner - Mauern wollen überwunden werden. Bürgerkriege, Terror und Kriege sind die Folgen. Selbst wenn es gelänge, eine Orwell'sche Zwei-Klassen-Gesellschaft  zu etablieren, friedlich wird solch eine Welt nicht sein. Und deshalb auch nicht von Bestand.

Ohne eine Änderung in der Art und Weise, wie wir wirtschaften, wie wir uns politisch organisieren und wie wir leben wollen, wird die Menschheit keine friedliche Zukunft haben. Allen voran gilt es, die Kleinheit der Welt anzuerkennen. Zu lernen, mit den Begrenzungen umzugehen.

Die Geschichte der "Grenzen des Wachstums", von Malthus bis zu Club of Rome war auch eine Geschichte der Überwindung dieser Grenzen. Heute deutet nichts auf eine neuerliche technologische Überwindung hin. Die Methode der Wahl ist Verdrängung der Grenzen. Was ist gerecht?

Ungleicher Footprint




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Das Imperium der Schande


Jean Ziegler, der intellek­tuelle Schweizer Querkopf,  Menschenfreund und Erz­feind vieler Konzerne, seit einigen Jahren UN-Sonder­berichterstatter zu Hunger hat in seinem neuesten Buch dem globalisierten Raubtierkapitalismus den Kampf angesagt. Er möchte das lähmende Gefühl der Schande, das wir angesichts des Hungers und der Armut empfinden, in eine Macht der Veränderung verwandeln.


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