by Greenpeace and friends

Die Vereinten Nationen




Die vereinten Nationen, eine zwischenstaatliche Verbindung von 191 Nationen der Erde, wurden 1945 gegründet.

1972 wurde bei der UNO-Konferen in Stockholm zum ersten Mal über umweltrelevante Agenden gesprochen.

In Rio wurde 1992 ein großer Durchbruch erzielt: Umweltprobleme wurden zum ersten Mal als globale Herausforderung erkannt. Gleichzeitig wurde Umwelt erstmals mit Entwicklungsfragen in Zusammenhang gebracht und der Begriff nachhaltige Entwicklung geprägt.

In Kyoto 1997 wurde eine verbindliche Reduktion der Treibhausgase beschlossen, leider bislang kaum wirksam.

Die Millenium Ziele 2000 wurden angesichts der triesten Situation der Welt anlässlich der Jahrtausendwende beschlossen.

Einen Rückschritt für Umwelt und Entwicklung stellte die Konferenz in Johannesburg 2002 dar: Wirtschaftliche Interessen wurden nunmehr in den Vordergrund gestellt, das "Management" des Planeten wurde der Wirtschaft überlassen. Zuvor hatten sich die Regierungen geweigert die nicht vorhandenen Fortschritte seit den Beschlüssen zu Rio messen zu lassen.

Der Expertenbericht des Millenium Ecosystem Assessment im März 2005 bestätigte die Befürchtungen, die Greenpeace bereits seit Jahren geäußert hatte.

Bei "In Larger Freedom" hat der UNO-Generalsekretär Konfi Annan 2005 einen leidenschaftlichen Appell an die Welt gerichtet, der Notwendigkeit der Entwicklung zu stellen. Doch die dort geforderten Konsequenzen greifen immer noch zu kurz, da die herkömmlichen Strukturen von Wirtschaft und Politik unverändert bleiben.

Millenium Ecosystem Assessment


Sechs mal so viel Wasser ist hinter Dämmen gestaut, als noch in den Flüssen frei fließen kann. Trotzdem sind 2 Milliarden Menschen von Wassermangel bedroht.

1.300 ExpertInnen haben im Auftrag der UN dieses und viele andere überraschende Ergebnisse zu­sam­men­ge­fas­st. Die Studie beschreibt den beunruhigenden Zu­stand der meisten Öko­sys­teme und erinnert zugleich an den enormen wirt­schaft­lichen Wert intakter Ökosysteme.

Die 3.000 Hektar des "wert­losen" Muthurajawela Sumpfes in Bangladesh, "leisten" beispielsweise jährlich einen Beitrag zur Kontrolle von Hochwasser im Gegenwert von 5 Millionen Dollar!

 


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