by Greenpeace and friends

MDGs


MILLENNIUMSERKLÄRUNG DER VEREINTEN NATIONEN

Um Armut, Krankheit und steigender Ungerechtigkeit weltweit den Kampf anzusagen, starteten die Vereinten Nationen im Jahr 2000 eine moralische Offensive:

Bis zum Jahr 2015 sollen sich die Lebensumstände vor allem der Ärmsten der welt meßbar verbessert haben.

Dies soll konkret durch die Verwirklichung der acht Millennium Entwicklungsziele (Millennium Development Goals) erreicht werden.
 
Tatsächlich setzten alle Staats- und Regierungschefs der UN-Mitgliedstaaten ihre Unterschrift unter die Millenniumserklärung und verpflichteten sich damit, extreme Armut und Hunger in der Welt vorrangig zu beseitigen. Unter anderem soll die Zahl jener Menschen, die von weniger als einem US-Dollar pro Tag leben, halbiert werden (heute mehr als eine Milliarde Menschen).

Die MILLENNIUM ENTWICKLUNGSZIELE im Einzelnen:

Ziele 1 - 5
Ziele 6 - 7
Ziel 8

0,7%


Selbstverständlich ist es nicht nur legitim, es ist sogar eine moralische Pflicht, armen und in Not geratenen Menschen zu helfen. 

[link zu Südwind  =,7% Kampagne]

 


Woran es scheitert


Globale Armut muss und kann bekämpft werden. Darin sind sich alle beteiligten einig.

Aber selbst 0,7% bleiben immer nur ein Almosen,

Selbst wenn es gelingen würde, das Einkommen von 1$ am Tag auf 3$ am Tag zu steigern, hätte das mit gerechtem Teilen der Welt, mit zukunftsfähiger Entwicklung noch rein gar nichts zu tun!  

Es sei denn man glaubt, dass sich ausgerechnet diese Menschen mit wenig zufrieden geben, während in den Konsumländern alles auf das ständige MEHR ausgerichtet ist?

Wenn Entwicklung, "Wohlstand" und "Gutes Leben" in Zukunft nicht völlig anders verstanden werden, auch - und vor allem - bei uns, werden die Probleme erst so richtig losgehen, wenn die Milliarden Armen plötzlich zu globalen Konsumenten werden.


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