by Greenpeace and friends

"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht genug für jedermanns Gier*"

Mahatma Ghandi

Krieg oder Frieden



Wer rasche Veränderung will, bräuchte nur den Zorn der Besitzlosen, Betrogenen und Ohnmächtigen anzusprechen! Wer aber friedvolle Veränderung will, muss auch an die Verantwortung der Konsumierenden, der Besitzenden und Mächtigen appellieren.

Diese Verantwortung kann nur mit Einsicht über die globalen Zusam­men­hänge einhergehen. Es braucht Verant­wortung sowohl in Wirtschaft und Politik, als auch bei den Konsu­ment­Innen und WählerInnen, die ja Konsum und, in einer Demokratie, Politik erst ermöglichen. Diese Einsicht ist bei großen Mehrheiten noch nicht gegeben, endet aber in jedem Fall dort, wo es persönlichen Lifestyle betrifft! 

Es bedarf also einer neuen Aufklärung breiter Bevölkerungsschichten in Sachen Zukunft.  Diese "neue Aufklärung" geschieht zuerst ohne große Hoffnung, dass "Verständnis" und "Einsicht" direkt zu einer Änderung von Handlungen führen wird.

Das Weitermachen wie bisher, das Nicht-Verändern, würde mit der "natürlichen" Selbstregulierung enden, der menschenverachtendsten und gewalttätigsten aller vorstellbaren Veränderungen.  Wird das erkannt, dann werden die unantastbaren Lifestyle-Fragen zu einer Frage des gesunden Hausverstandes, einer Frage der "Cleverness".

Wird die Kleinheit der Erde begriffen, wird das Bewahren der Natur, wird Teilen und Helfen nicht nur eine Frage der ethischen Haltung, sondern, und vor allem, auch eine Frage des Selbstschutzes, eine Frage der Cleverness.

Erst eine Achtung vor Mitmenschen, Mitwesen und Zukünftigen wird eine andere Politik erlauben. Haben genug Menschen diese Cleverness erworben, können sie den Boden für eine andere Politik, andere Wirtschaftsweisen und andere Lebenspläne aufbereiten.

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*Fair Future


Kaum ein Buch der letzten Jahre hat den Spruch von Ghandi berechtigter auf seinem Umschlag getragen als "Fair Future". Unter Leitung von Wolfgang Sachs und Tilman Santarius haben führende Wissenschafter verschiedenster Fach­rich­tungen die Lage der Welt kritisch und trefflich ana­ly­siert. Und mehr, sie ent­werfen Perspektiven einer Politik der Resourcen­ge­rechtig­keit und umreissen die wichtigsten Elemente einer globalen, Umwelt- und Wirtschaftspolitik, die gleichermaßen der Natur und den Menschen verpflichtet ist.

Pflichtlektüre für globale WeltbürgerInnen, er­schie­nen bei C.H. Beck 2005

 


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