by Greenpeace and friends

Ecological Footprint



Zahlen und Hintergrund  zum Ökologischen Fußabdruck

Alle Daten auf dieser Site sind vorläufige Angaben und Schätzungen nach bestem Stand des Wissens

Wolfgang Pekny, Oktober 2010

 

Die wissenschaftliche Beschäftigung mit Fragen des "ökologischen Fußabdruckes" ist sehr jung und begann erst in den frühen 1990er Jahren. Von allgemeinem Interesse wurde das Konzept erst nach der Publikation von "Our ecological footprint" (von William Rees und Mathis Wackernagel) im Jahr 1996 (Auf Deutsch 1997 erschienen als "Unser ökologischer Fußabdruck").

Alle Angaben auf dieser Site sind in "globalen Hektar (gha)" oder "globalen Quadratmetern" (gm²) ausgedrückt (1 gha = 10 000 gm²).

Das "globale Hektar" ist eine einheitliche "Wäh­rung", die die unterschiedliche Fruchtbarkeit von verschiedenen Landstrichen ausgleicht. Denn ein Hektar Fläche in einem Ackerbaugebiet oder im Regenwald leistet naturgemäß mehr Beitrag zur biologischen Produktivität als die gleiche Fläche in einer Wüste. Dadurch kann man verschiedene Arten von Landflächen zu einer Gesamtzahl zusammenrechnen.

Das globale Hektar entspricht einem Hektar durchschnittlicher biologischer Produktivität weltweit. Auf diese Art und Weise können auch verschiedene Länder oder Gebiete weltweit verglichen werden.

Zur Erinnerung: Die gesamte zur Verfügung stehende, bioproduktive Fläche der Erde ist etwa 11,9 Milliarden Hektar, davon entfallen 22% (18% Land und 4% Meer) auf hochproduktive Flächen, 67% auf wenig produktive Ozeanteile und 11% auf wenig produktives,
wüstenartiges Land.

Auf 7 Milliarden Menschen verteilt ergibt das etwa 1,7 ha pro Kopf.

Das globale Soll wäre damit 1,7 ha minus den mindestens 20%, die wir der Natur überlassen sollten, um die Vielfalt an Pflanzen und Tieren auf unserer Erde zu erhalten.
In 50 Jahren werden es dann nochmals weniger, weil ja die Zahl der Menschen noch um etwa 50% zunehmen wird.

Als zukunftsfähig wären demnach etwa 1 gha pro Erdbewohner  anzunehmen.

Dem zum Vergleich: Der durchschnittliche österreichische Footprint lag 2009 bei 5,3 gha pro Kopf.

Würden alle Menschen mit dem gleichen Footprint leben wie wir, dann bräuchte die Menschheit bereits 3 Planeten, die es aber - bekanntlich - nicht gibt.

Angaben von Durchschnittsgrößen sind jedoch immer problematisch.

Denn tatsächlich gibt es die "durchschnittliche ÖsterreicherIn" gar nicht. Der tatsächliche Footprint ist auch innerhalb Österreichs sehr verschieden und hängt vom Lebensstil, den Reisegewohnheiten, der Ernährung, dem verfügbaren Einkommen und den Wohnumständen ab.

Der Footprint von Menschen in ärmeren Ländern ist viel kleiner als der einer ÖsterreicherIn. Zum Beispiel war der Indische Footprint im Jahr 2009 nur etwa 0,9 gha/Kopf. Dabei haben die etwa Millionäre des Landes natürlich einen dramatisch größeren Footprint (selbstverständlich auch größer als der durchschnittliche Österreichische Footprint) als die vielen hundert Millionen armer Menschen, die entsprechend noch deutlich weniger als die statistischen 0,9 gha zur Verfügung haben.

Österreichischer Footprint

Der durchschnittliche österreichische Footprint setzt sich etwa wie folgt zusammen:

ca 1/3   Ernährung  (davon etwa 70-90% für tierische
                                   Produkte)

ca 1/4 - 1/5   Wohnen ( davon etwa 90% für Heizen und
                            Strom)
 

ca 1/4 -1/5   Mobilität  (davon etwa 90% für den
                               privaten Autoverkehr und für Flüge)

ca 1/4 - 1/5   Konsum, Güter, Dienstleistungen

Diese Werte können individuell sehr stark schwanken! 
Eine Business-Reisende hat den bei weitem größten Footprint vom Fliegen, ein Pendler vom Autofahren….

Jemand der alle 2 Jahre einen Neuwagen kauft, hat alleine durch den sogenannten ökolgischen Rucksack, also die Materialien und die Energie, die zur Produktion des Fahrzeuges notwendig sind(incl. versteckte Energie in Eisen, Alu, Kunststoffen), einen größeren Konsum-Footprint, detto jeder Hausbauer. Deshalb sind langfristige Infrastruktur -Investitionen aus der obigen Berechnung ausgeblendet. 

Untersuchungen aus England zeigen, dass sich diese Art von Ressourcen -Investitionen mit etwa 10-15% des gesamten Footprints eines Landes niederschlagen.

Eine detaillierte Untersuchung aus Wales (UK), verwendet andere Kategorien als die für Österreich vorliegenden Untersuchungen, lässt sich aber mit Ergebnissen aus Österreich vergleichen, wenn man den Wert für Energie auf die beiden Hauptenergie-Verbraucher Wohnen und Mobilität aufschlägt.

Bei einem durchschnittlichen Footprint von 5,25 gha pro Einwohner ergab sich für Wales folgende Verteilung:  

Nutzungs-Kategorie Footprint gm²    % Anteil;    
Essen & Trinken 1,29      24,5% 
Energie  0,92      17,5% 
Mobilität (bei 8.700 Auto und 6.700 Flug-Kilometer) 0,78      14,8% 
Infrastruktur und Investitionsgüter 0,70      13,3% 
Konsumgüter 0,64      12,2% 
Regierung  0,41      7,8% 
Dienstleistungen (die Hälfte davon werden im Urlaub konsumiert) 0,24      4,6% 
Wohnen 0,17      3,2% 
Urlaub. 0,10      1,9% 

Interessante Detailergebnisse der Wales-Untersuchungen:

Von den 1,29 gha für Ernährung fallen 0,41ha (32%) auf "auswärts Essen", obwohl "auswärts" nur etwa 6% der Nahrungsmenge konsumiert wird.
Das bedeutet dann, dass Essen im Restaurant im Durchschnitt viel weniger nachhaltig ist, was eigentlich wundert, weil z.B. Geräte effizienter genutzt werden können, wenn man für viele Leute kocht, als wenn zu Hause der Herd  für einen Esser aufgeheizt wird.
Der Ungünstige Wert dürfte durch Raum-Ausstattung,  Heizung und Klima-Anlagen zustande kommen.


Bei den Konsumgütern fällt der größte Teil für Freizeit- und Sportausrüstung an, gefolgt von Haushaltsgeräten.


Anmerkung: Obwohl Fliegen für die "Durchschnitts-EuropäerIn" derzeit noch relativ wenig beiträgt, ist es der individuell potentiell größte Brocken und steht bei den "vier F" (link) an oberster Stelle. Denn selbst der ärgste Fleisch-Tiger könnte unmöglich mehr als 1kg Fleisch am Tag essen, ohne dabei krank zu werden. Nicht so beim Fliegen! Da gehen sich locker viele Tausend Kilometer pro Woche aus, nach oben fast unbegrenzt.

Spezifische Footprints von Produkten und Dienstleistungen

Unter "spezifischem Footprint" versteht man die Angabe des Footprints für Produkte oder Dienstleistungen, jeweils in "globalen Quadratmetern".

Üblicherweise berechnen sich Footprint-Werte unter anderem aus Statistiken zum Konsum von Nahrungsmitteln und von Energie sowie zur Flächenbelegung und den Importen und Exporten jedes Landes (Siehe www.footprintnetwork.org)

Entsprechend sind die meisten, heute verfügbaren spezifischen Werte für einzelne Produkte nur indirekt berechnete Größen und können daher nur als Richtwerte betrachtet werden.

Für viele Produkte und Produktgruppen gibt es im Moment nur Schätzungen.

Spezifische Footprints für Nahrungsmittel

  gm²/kg kg/Kopf *Jahr gm²/Kopf *Jahr 
Rindfleisch 100-180 19  ca. 2500 
Schwein 50-70 58  ca. 3600 
Geflügel 40-60 18  ca. 900 
Käse 30-80 18 ca. 900 
Pflanzenöl 47 12 520 
Eier 20-40 16 ca.500 
Zucker 27 38 ca. 1000 
Milch 10 95 ca.1000 
Getreide 84  ca. 720 
Fisch 5-500 12 60-6000 
Kartoffel 62 ca. 250 
Obst 95 ca. 280 
Gemüse 103 ca.206 
Orangensaft   
Softdrink   
Bier   
Kaffe   
abgepacktes Wasser   

Die angegebenen Werte sind wiederum nur Durchschnitt und können je nach Herstellungsweise beträchtlich schwanken.

Ein Kilo Gemüse kann im Glashaus unter hohem Einsatz von Energie, Kunstdünger und Spritzmittel hergestellt sein, oder eben in Großmutters Garten fast "von selbst" heranwachsen.

Selbst das statistisch so schlecht abschneidende Rindfleisch kann in Maßen etwa als Weiderind, durchaus Sinn machen. Ein Weiderind nutzt hauptsächlich Gras, das für den Menschen nicht verwertbar wäre. Das Problem begann in den 1950er Jahren mit einem überproportional ansteigenden Fleisch-Konsum, der weltweit seit damals auf das Vierfache anstieg. Dieser Anstieg der Fleischproduktion ist ein Hauptgrund für die weltweit schwindenden Getreide-Reserven, die letztes Jahr mit 69 Tagen auf einem 30-Jahre Tiefstand lagen.
Die Ärmsten 20% der Weltbevölkerung müssen mit etwa 150kg Getreide pro Jahr auskommen. Die wohlhabenden 20% verbrauchen dagegen 850kg Getreideäquivalent, nicht als Müsli, sondern hauptsächlich als Viehfutter, was unweigerlich den Footprint der tierischen Produkte nach oben schraubt.

Besondere Bandbreiten finden sich in der Literatur für ein Kilo Käse von unter 10 m² bis über 100m² und für ein Kilo Fisch gar von 5 bis 500m². Wie viel davon methodische Unschärfe ist und wie viel die tatsächliche Schwankungsbreite der Produktionsweise abbildet ist im Moment noch nicht zu sagen.

Ungeachtet der Unschärfen im Detail zeigen sich klare Richtlinien:

Je weiter oben ein Lebensmittel in der Nahrungskette steht, (tierische Produkte verbrauchen etwa 4-8 Kalorien auf pflanzlicher Basis für jede Kalorie tierischem Produkt), je stärker ein Lebensmittel verarbeitet ist, je weiter es transportiert wird, aber auch wie es verpackt ist und wie lange es gelagert wird (Energie für Kühlhäuser/ Kühltruhen) hat Einfluss auf den ökologischen Fußabdruck.
Sehr wichtig und gerne übersehen ist die Frage, wie das Produkt vom Geschäft zum Endverbraucher kommt. So kann etwa die Einkaufsfahrt mit dem Auto ein Vielfaches des Footprint verursachen, der beim gesamten Transport des Produktes bis in den Laden angefallen ist.

Spezifische Footprints für Konsumgüter

 gm²/kg kg/Kopf*Jahr gm²/Kopf*Jahr 
Papier 12 250 3000 
Papier Recycling   
Holz 11   
Pellets   
Biodiesel 12   
Diesel 7,5   
 gm² Produkt   
PKW (Mittelklasse) 30.000  2000 
Desktop-Computer  680  170 
LCD Fernsehgerät   


Auch hier ist die Bandbreite groß, da ein Blatt Papier ja bekanntlich mit mehr oder weniger Energie, mit viel oder wenig Wasserverbrauch erzeugt werden kann.
Frisches Papier hat etwa 18 gm²/kg, Recyclingpapier dagegen nur etwa 3,5 gm²/kg.

Besonders wichtig bei Produkten ist eine Betrachtung der Gesamtbilanz (Herstellung und Betrieb) auf die Lebensdauer!

Entschleunigung Durchsatz pro Zeit reduzieren!

Kleiner Footprint - ein Fall für langlebige, mehrfach genutzte Güter

Bei langlebigen Produkten können die Footprints natürlich pro Jahr abgeschrieben werden. Wenn also für einen massiven Vollholztisch ein "halber Baum" gebraucht wird, so kann diese Menge durch die 100 Jahre dividiert werden, die ein gut gemachter Tisch beste Dienste leisten kann! Ein billiger Spanplatten-Tisch mag nur einen 1/8 Baum benötigen, ist aber nach 10 Jahren bestenfalls Brennstoff, hat also auf seine Nutzungsdauer umgelegt einen deutlich höheren Footprint!

Da die Unterschiede in der angenommenen Nutzungsdauer um Größenordnungen variieren können, machen Footprintangaben für Güter nur dann Sinn, wenn ihre Nutzungsdauer (ökologische Abschreibungszeit) ebenfalls angegeben wird.

Ebenso zu berücksichtigen ist der Footprint-Reduktionseffekt eines Gutes.
So hat etwa jedes Windrad einen recht beachtlichen "Produktions-Footprint", sicher größer als der eines PKW. Aber während jeder PKW in seinem Betrieb den Foootprint erhöht, kann das Windrad durch Ersatz von fossilem Strom zu einer Reduktion des Footprint beitragen.
Ausschlaggebend ist also die Netto-Bilanz, sowohl energetisch wie Footprint-mäßig.  

So hat etwa ein neu errichtete Passiv-Haus einen gewaltigen Footprint, oft sogar größer als ein konventionelles Haus (aufwändigeres Glas, mehr Isolationsmaterialien,…), aber über die Nutzungsperiode von 70 Jahren kann sich das vielfach "rentieren".

Spezifische Footprints für Mobilität

Der Footprint für Mobilität ist etwas einfacher zu berechnen. Dieser fällt immer zum größten Teil während des Konsum-Vorganges an.
Natürlich brauchen auch Strassen und Bahnanlagen bei deren Errichtung viele Ressourcen, hinterlassen also Footprints. Auch Flugzeug und Flughafenanlagen haben enorme Footprints (Der Flächenbedarf der Flughäfen in Europa übersteigt mit 197 000 Hektar die Summe aller durch Strassen und Bahn bedeckten Flächen (87 000 ha) um mehr als das doppelte 3)
Aber der Großteil des Mobilitäts-Footprints fällt sofort während des Transportvorganges an. (Energetischer Footprint  im Flugzeug und am Boden)

3) EEA2000, EU-15 Land area categories

 gm²/100km 
Flug Kurzstrecke 80 -250 
Flug Langstercke 70-200 
Auto Benzin Mittelklasse 50-60 
Auto Diesel Mittelklasse 40-50 
Ökostrom-Auto 
Bus (groß) 5-8 
Bahn 4-6 
U-Bahn & Öffis gering 

 
Angaben pro Person/  bei Auto pro Auto!

Die Schwankungen sind abhängig von Flugzeugtyp und Ausnutzung, bzw. vom technologsichen Stand des Autos/Fahrzeugs!

Sowohl der Footprint des Fliegens als auch der Footprint des Autofahrens ist etwa 20 mal so hoch wie der einer Bahnfahrt. D.h. die Nutzung der Bahn kann den Footprint einer Reise um 95% reduzieren.

Ein Flug von Wien nach Berlin und retour hat einen um den Faktor 26   höheren Footprint als die Fahrt mit der Bahn. Und wenn man anstatt alleine mit dem Auto mit der Bahn von Wien nach Innsbruck fährt, beträgt der Footprint für die gleiche Wegstrecke nur noch 6%.  

Das Flugzeug erscheint dabei nur unwesentlich problematischer als das Auto. Das täuscht in mehrfacher Hinsicht.

Zum Einen treten die Schadwirkungen des Fliegens auch in den höheren, besonders empfindlichen Teilen der Atmophäre auf.

Zum Anderen ist Fliegen das potentiell am Stärksten zum Footprint betragende Element, weil

a)    ein Vielfaches an zurückgelegten Strecken möglich wird. (Städte-Billigflüge addieren mehrere tausend Kilometer übers Wochenende, ein Bussiness-Trip an die US-Westküste 20.000 km in wenigen Tagen)     

b)    beim Auto der Footprint noch durch die Anzahl der Mitfahrenden geteilt werden kann.

Energie als wesentliches Element des Footprints

Etwas mehr als die Hälfte des Ökologischen Fußabdruckes in den OECD Ländern gehen auf die eine oder andere Art auf den Energieverbrauch zurück.

Dabei kann Fläche direkt oder indirekt beansprucht werden

Direkt: Wasserkraftwerke bedecken Fläche, Holz braucht Wald-Fläche, Biomasse braucht Felder, sogar Windparks beanspruchen ein wenig Fläche.

Indirekt: Fossile Energieträger setzen bei der Verbrennung CO2 frei. Das darf sich nicht beliebig in der Atmosphäre anreichern ( Treibhauseffekt und Klimawandel) muß also wieder gebunden werden.
Dies geschieht in den Meeren, Wäldern und Felder, - braucht also wiederum Fläche. Mehr übrigens, als auf der Welt heute vorhanden ist. (Deswegen auch der Anstieg des CO2 in der Atmosphäre, was nicht sein darf,  deshalb auch die Notwendigkeit, die Verbrennung fossiler Energie-Träger dramatisch zu reduzieren.) 

Auch Atom-Energie hat einen Footprint, der sich aus den verwüsteten Landstrichen des Uranabbaus, den Folgen der Verstrahlungen entlang der Prozesskette bis hin zu den enormen Mengen an Stahl und Beton bei der Errichtung und Endlagerung zusammensetzt. Seit der Methoden-Verfeinerung 2008 wird Atomkraft allerdings nur mehr über die energetischen Fossil-Vorleistungen im Rahmen des "grauen Footprints" erfasst, wodurch die Nennung eines spezifischen Footprints im Moment keinen methodischen Sinn ergibt. Atomkraft schneidet dadurch scheinbar günstig ab. Dies ist aber in keiner Weise ein Plädoyer für Atomkraft, da eine Reihe anderer gewichtiger Gründe weiterhin dagegen sprichen.

Der spezifische Footprint der verschiedenen Formen der Energie-Bereitstellung ist recht unterschiedlich und noch wenig systematisch untersucht. 

 

Gerade bei der Energie-Erzeugung ist auch die CO2-Emmission ein wichtiger Wert, der sich stark auf den Footprint niederschlägt.

Von überragender Bedeutung aber ist die Netto Energie-Bilanz. So etwa wäre ein Bio-Treibstoff, der während der gesamten Kette seiner Erzeugung mehr (fossile) Energie verbraucht, als er in der Folge liefern kann, ein völlig sinnloses, Energie- und Footprint-verschwendendes Produkt. Mehr dazu unter Solarität  (link)

Abschließende Bemerkung:

Selbstverständlich ist auch der "Footprint" nicht der allumfassende, einzig wahre Parameter. Regenwaldzerstörung durch den Aluminiumabbau, Gefahren der Gentechnik, Pestizidrückstände in der Nahrung, menschenwürdige Arbeitsbedingungen, Lärm beim Transport, soziale Fairness bei der Preisgestaltung und vieles mehr können nicht abgebildet werden. Hier sind zusätzliche Bemühungen von Nöten, wie etwas das fair-trade label oder die Gentechnik-frei Kennzeichnung.

Der Autor dankt Dr. Friedrich Hinterberger und Dr. Stefan Giljum (beide SERI) für die fachliche Beratung.

Quellen:

Global Footprint Network (2004) National Footprint and Biocapacity Account, Austria 2001, Project Edition 2004, Special Partner Edition, Global Footprint Network, Oakland, CA, in Haberl et. al. (2004)

Global Footprint Network: www.footprintnetwork.com

iff - Soziale Ökologie, K.H. Erb, F. Krausmann, et al. (2001) Der ökologische Fußabdruck des österreichischen Außenhandels
http://www.iff.ac.at/socec/projekte/proj.php?projid=358<o:p></o:p>

Haberl, H./Adensam, H./Gaube, V./Erb, K. (2004) Ecological Footprint Calculator Austria – Ein Tool zur Abbildung der ökologischen Folgen des Ressourcenverbrauchs von Einzelpersonen oder privaten Haushalten als Grundlage für eine geplante Inititative des ORF

Behrens A./Giljum S./Hinterberger F. Beschreibung der wissenschaftlichen Daten zur Berechnung des ökologischen Fußabdrucks im Greenpeace-Spiel "Footprint – Leben auf großem Fuß" Sustainable Europe Research Institute (SERI), Oktober 2005

verfügbar unter http://www.einefueralle.at/fileadmin/zf/dokumente/Footprint_background_seri.pdf
(stand: Oktober 2005)

A resource flow and ecological footprint analysis of the South West of England
Ecological Footprint Analysis and Sustainability Assessment

Published by Best Foot Forward Ltd
The Future Centre, Oxford  April 2005

www.steppingforward.org.uk

Schnauss, M. (2002) "Zeigt her Eure Füße …" – Der ökologische Fußabdruck von Berlin, Berlin, 

www.agenda21berlin.de/fussabdruck/ (Stand: Oktober 2005)

Sustainable Europe Research Institute  www.seri.at

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