by Greenpeace and friends

Fußabdruckrechner


Wie kein anderes Instrument erlauben persönliche Fußabdruck-Rechner, die abstrakten globalen Grenzen im persönlichen Bereich begreifbar zu machen. Innerhalb der "persönlichen Grenzen" ergeben sich klare Handlungsanleitungen in Richtung zukunftsfähiger Lebensstile.

Der ökologische Fußabdruck ist dabei ein Maß dafür, wieviel produktive Fläche der Erde gebraucht wird, um eine bestimmte Leistung oder Produktion aufrecht zu erhalten. Das betrifft nicht nur Nahrung , Bekleidung oder Holz, die allesamt Fläche zum Wachsen brauchen, sondern auch Straßen und Gebäude, die Flächen verstellen, und gilt auch für Abfälle und CO2, die Fläche brauchen, um wieder unschädlich gemacht zu werden.

Der maximal zulässige ökologische Fußabdruck der Erde darf die Kapazität der Erde auf Dauer nicht übersteigen.

Im Jahr 2012 standen global etwa 11,9 Milliarden Hektar bioproduktive Flächen zur Verfügung.

Bei bekannter Anzahl der "Passagiere" im Raumschiff Erde ist damit die maximale Größe des für jeden verfügbaren Fußabdruckes bekannt

  • 1,7 global Hektar  

Wir in Österreich beanspruchen im Durchschnitt dagegen allerdings

  •  6 global Hektar ! 

Eine gerechte und friedvolle Weiterenwicklung wird es nur geben, wenn alle anstreben, innerhalb des ihnen zustehenen Fußabdruckes gut und zufrieden zu leben.  

Den ökologischen Fußabdruck kann man berechnen für

  • einen Haushalt,
  • einen Betrieb,
  • eine Stadt,
  • ein Land oder
  • die ganze Welt,
  • aber auch für jedes Individuum ganz persönlich.

Die hier vorgestellten Rechner messen den persönlichen Ökologischen Fußabdruck.

Nicht zu verwechseln mit Rechnern für den CO2 Fußabdruck oder für den  Wasser-Fußabdruck.

 

Plattform Footprint


Die Plattform Footprint strebt an, das Konzept "ökologischer Fußabdruck" als wesentliche Maßzahl für Zukunftsfähigkeit in den Sprachgebrauch der Menschen und Medien einzubringen. 

"Footprint" soll handlungs­rele­vant für Wirtschaft und Politik werden, soll den Menschen eine Orien­tierungs­hilfe bei Kon­sum­ent­scheidungen bieten und soll ein selbstverständlicher Bestandteil der nationalen und internationalen Nach­haltig­keits-Berichterstattung werden.

Unterstützt wird die Platt­form von WWF, Green­peace, GLOBAL 2000, Süd­wind-Agentur, Klima­bündnis und vielen weiteren.


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