Wir können den ökologischen Druck spürbar senken!
Wien, 30. Juli 2026 – Was wir täglich auswählen beim Kaufen, Essen, Fahren und Verbrauchen ist nie ganz wertneutral. Es spiegelt wider, ob uns Rücksicht, Maßhalten, Fairness und Verantwortung wichtig sind – gegenüber anderen Menschen, gegenüber kommenden Generationen und gegenüber der Erde selbst. Der Welterschöpfungstag ist die Erinnerung daran, dass wir weit über unsere Verhältnisse leben und die natürlichen Grundlagen unseres Lebens aufbrauchen. Ab dem 30. Juli bis zum Jahresende – JEDEN TAG!
Doch hinter dieser Zahl steht mehr als ein ökologisches Problem: Es geht um die Frage, welche Werte unser Handeln leiten. Wie verteilen wir die Welt fair(er)?
Wir haben im Alltag sehr oft die Wahl uns innerhalb der planetaren Möglichkeiten zu entscheiden! Dem „Guten Leben“ mit fairem Fußabdruck gerecht zu werden ist einfacher, als es den Anschein hat: Nicht hunderte „du sollst“ und „du sollst nicht“ – Regeln sind unbedingt zu beachten. Wie so oft gilt auch hier das („Pareto-Prinzip“): relativ wenige Stellgrößen haben einen sehr hohen Anteil an der Gesamtwirkung.
Eine nennenswerte Reduktion des persönlichen Footprints in (Mittel-)Europa erfordert das Beherzigen der „5-F Regel“
- Fliegen – besser nie!
- Eine dramatische Verringerung der Lebens-Flugkilometer!
- weniger Fleisch und tierische Produkte!
- Eine deutliche Verringerung der konsumierten Menge, soviel wie möglich aus Bio-Landbau, Vergeudung vermeiden und jahreszeitgerechte Produkte bevorzugen!
- weniger Fahren mit dem Auto!
- Eine Reduktion der zurückgelegten Strecken, langsamer, nie alleine und möglichst bald elektrisch mit Sonnenstrom!
- Wohnen wie im Fass!
- kleiner, gut gedämmt, teilen in Wohngemeinschaften, erneuerbare Energie nutzen, langlebige Produkte, öffentlich erreichbar!
- Freude an einem zukunftsfähigen Lebensstil!
- Genieße das gute Gefühl, nicht auf Kosten anderer zu leben! Werde aktiv gemeinsam mit anderen.
Der Welterschöpfungstag ist deshalb nicht nur ein Tag der Mahnung, sondern auch ein Tag der Hoffnung. Denn wenn Individuen ihr Leben an Werten wie Respekt, Genügsamkeit und Mitverantwortung ausrichten, entsteht Veränderung. Nicht perfekt, aber spürbar. Nicht sofort überall, aber Schritt für Schritt. In größeren Schritten mit der „5-F Regel“, ganz klar auch mit Verbesserungen des eigenen Wohlbefindens vereinbar!
Für eine zukunftsfähige Gesellschaft sind neben den persönlichen Schritten unbedingt auch grundsätzliche Veränderungen in den wirtschaftlichen und gesellschafts-politischen Rahmenbedingungen erforderlich. Eine Wertefrage auch nach dem Wahltag.
Michael Schwingshackl bleibt optimistisch: “Meine Lebensqualität leidet unter der Umsetzung der „5-F Regel kein bisschen – ganz im Gegenteil! Es macht Freude an meiner Entwicklung zu arbeiten und nach Möglichkeit etwas für Alle beizutragen. Was für Individuen Vorteile bringen kann, sollten wir konsequent von der Politik einfordern. Mehr Lebensqualität bei gleichzeitig geringerer Ressourceninanspruchnahme von ganz Österreich, Europa und letztendlich der Menschheit sollte unsere klare Vorgabe sein. Eine One-Planet Gesellschaft, die mit Naturschutz und globaler Fairness einhergeht, ist auch eine notwendige Voraussetzung für Frieden!“
Hilf mit! Was könnte dein nächster mutiger Beitrag sein? Besonders wertvoll sind Taten, die andere zum Nachmachen animieren. Im Fußabdruck Rechner (https://www.mein-fussabdruck.at) im Bereich Handabdruck sind zahlreiche Inspirationen enthalten.
Es gibt viele Möglichkeiten mitzuhelfen und den eigenen Ökologischen Fußabdruck zu verkleinern oder den Earth Overshoot Day nach hinten zu verschieben (#MoveTheDate). Nur gemeinsam (!) können wir dafür sorgen, dass unser Lebensraum funktionsfähig bleibt und wir auch die Hitze in Grenzen halten.

Für Rückfragen:
Plattform Footprint:
Michael Schwingshackl
michael.schwingshackl@footprint.at
+43 664 5240101
Weitere Informationen: www.footprint.at
Zu internationalen Aktivitäten siehe: http://www.overshootday.org,
Hintergrundinformation: https://overshoot.footprintnetwork.org