Gemäß dem Ökologischen Fußabdruck Konzept nach Wachernagel, wird unter dem CO2-Footprint die biologisch produktive Landfläche verstanden, die für die Aufnahme von Kohlendioxid erforderlich ist. (Nur jener Anteil, der noch nicht von den Ozeanen absorbiert wurde…) Dieses Konzept erlaubt, die CO2 Emissionen, die beim Verbrennen von fossilen Energieträgern freigesetzt werden, in Footprint-Flächen umzurechnen.

Das Angebot an entsprechender Biokapazität (CO2-Absorptions-Fläche) ist jedoch zu gering, um die gesamte, vom Menschen erzeugte CO2-Menge aufzunehmen. Die Folge sind steigende CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre. Es folgen Treibhauseffekt und globale Erwärmung, sowie Overshoot.

In OECD Ländern macht der CO2-Footprint etwa 60 % des Gesamt-Footprints aus! Carbon-Footprint auch PCF (Product Carbon Footprint) genannt) ist nicht zu verwechseln mit dem CO2-Footprint (oben). Unter „Carbon-Footprint“ wird die gewichtete Summe der wichtigsten Treibhausgase verstanden, die bei der Herstellung, Nutzung und Entsorgung eines Produktes (oder einer Dienstleistung) entstehen. Angegeben wird nicht eine Fläche sondern Gewicht in Kilogramm CO2 Equivalent. Daraus folgt das der „Carbon-Footprint“ genau betrachtet kein Footprint sondern ein Treibhausgas-Rucksack ist.

Die wachsenden Informationen zum Carbon-Footprint sind eine große Hilfe bei der Berechnung des Ökologischen Fußabdrucks, da ja der CO2 Anteil (CO2-Footprint) einen wesentlichen Anteil am Gesamt-Fußabdruck ausmacht. Ergänzend zur Begrenzung der Atmosphäre berücksichtigt Footprint auch die Begrenztheit der Biokapazität.